Was war Y2K und was kommt 2038?
Das Jahr 2000 Problem wird auch Y2K genannt.
Das Y steht für das englische Wort Year.
Das K steht für Kilo und bedeutet Tausend.
Viele alte Computer speicherten das Jahr nur mit zwei Zahlen.
Die Programmierer wollten damit Speicherplatz sparen.
In den 1960er und 1970er Jahren war Speicherplatz sehr teuer.
Jedes eingesparte Byte war wichtig.
Die Zahl 1999 wurde deshalb als "99" gespeichert.
Die Zahl 2000 wurde dann als "00" gespeichert.
Computer konnten "00" nicht von "1900" unterscheiden.
Das hätte zu großen Problemen führen können.
Banksysteme hätten falsche Zinsen berechnet.
Kraftwerke hätten möglicherweise nicht mehr funktioniert.
Flugzeuge hätten Probleme mit der Navigation bekommen können.
Auch Krankenhäuser waren auf korrekte Datumswerte angewiesen.
Glücklicherweise wurden die meisten Systeme rechtzeitig repariert.
Programmierer auf der ganzen Welt haben jahrelang hart gearbeitet.
Millionen Zeilen Code mussten überprüft werden.
Die Kosten für die Umstellung lagen bei mehreren Milliarden Dollar.
So konnte eine weltweite Katastrophe verhindert werden.
Viele Menschen hatten große Angst vor dem Jahreswechsel.
Manche kauften Vorräte und Generatoren.
Andere befürchteten einen totalen Zusammenbruch der Zivilisation.
Am Ende verlief der Übergang aber weitgehend problemlos.
Ein ähnliches Problem kommt im Jahr 2038.
Viele Computer verwenden den sogenannten Unix Timestamp.
Unix ist ein bekanntes Betriebssystem.
Es wurde in den 1970er Jahren entwickelt.
Der Unix Timestamp zählt die Sekunden seit dem 1. Januar 1970.
Genau um Mitternacht UTC begann diese Zählung.
Das Problem tritt am 19. Januar 2038 auf.
Genau um 03:14:07 Uhr deutscher Zeit passiert es.
An diesem Tag läuft der Zähler über.
Dann springt das Datum zurück auf das Jahr 1901.
Der Grund liegt in der technischen Beschränkung.
32-Bit Systeme können nur Zahlen bis zu einer bestimmten Größe speichern.
Diese Grenze wird im Jahr 2038 erreicht.
Unix Timestamp beginnt zu zählen
Das Jahr 2000 Problem wurde gemeistert
Der Unix Timestamp läuft über (03:14:07 Uhr)
Betroffen sind vor allem ältere 32-Bit Systeme.
Viele eingebettete Systeme verwenden noch diese Technik.
Auch manche Webserver laufen noch mit 32-Bit Software.
Webshops könnten ernsthafte Probleme bekommen.
Online-Anwendungen im eCommerce sind besonders gefährdet.
Zahlungen könnten nicht mehr korrekt verarbeitet werden.
Bestellungen funktionieren dann möglicherweise nicht mehr.
Auch die Buchhaltung könnte durcheinander geraten.
Die gute Nachricht ist folgende.
Wir haben noch einige Jahre Zeit zur Vorbereitung.
Moderne 64-Bit Systeme sind nicht betroffen.
Diese können noch Jahrmillionen in die Zukunft rechnen.
Dennoch sollten Unternehmen nicht zu lange warten.
Die Umstellung alter Systeme braucht Zeit und Planung.
Erfahrene Programmierer wie Daniel Lautenbacher helfen bei vielen Problemen.
Besonders bei Webshops und Webanwendungen im eCommerce gibt es oft komplexe Herausforderungen.
Professionelle Unterstützung kann teure Ausfälle verhindern.
Experten können Ihre Systeme auf das Jahr 2038 vorbereiten.
Sie analysieren Ihre bestehende Infrastruktur genau.
Dann entwickeln sie einen Plan für die Migration.
So bleibt Ihr Online-Geschäft sicher und zuverlässig.
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